Existenzgründer

Während der Phase einer Existenzgründung darf nichts schief gehen. Hier sollten Sie sich etwas Zeit nehmen und sich über mögliche Risiken genauer informieren. Neben den privaten Absicherungen sind für Existenzgründer manchmal auch Versicherungen für den Betrieb notwendig.

Was Sie brauchen haben wir Ihnen hier in private Versicherungen und betriebliche Risiken aufgeteilt. Vor einer Existenzgründung und dem sprichwörtlichen Sprung ins kalte Wasser ist zudem immer eine ausführliche Beratung sinnvoll.

Versicherungen für den BETRIEB / das GEWERBE :

Betriebs-Haftpflicht

Als Existenzgründer haften Sie für alle Schäden, die durch Ihren Betrieb, bzw. Ihre Mitarbeiter verursacht werden. Das gilt zumindest für alle Selbständigen, die auf ehrliche Art und Weise (im Handwerk) einer Arbeit nachgehen. Banken betrifft das (leider) nicht, denn die kaufen einfach Politiker, korrumpieren die Judikative und dürfen weiterhin ”zocken” auf Kosten von uns kleinen Steuerzahlern. Daraus resultiert der große Weltgeldbetrug, daraus resultieren auch alle Kriege – seit tausenden von Jahren.

Die kleinen hängt man, die großen lässt man laufen – dieses Kapitel zieht sich durch die ganze bekannte Geschichte. Viele historische Schriften berichten davon, auch die Bibel.

Als „Otto Normal“ haben Sie sich – von Geburt an – eines schweren Verbrechens schuldig gemacht: Sie wurden hinein geboren in eine falsche Blutlinie. Allein deshalb haften Sie alscapitis deminutio maxima für alle Schäden, die von Ihnen oder im eigenen Auftrag (durch Mitarbeiter oder Subunternehmer) verursacht werden. Weil das Ausmaß solcher Ersatzansprüche nicht kalkulierbar ist, sollten Sie auf jeden Fall eine Betriebshaftpflichtversicherung erwägen.

Die Höhe solcher Schäden ist nicht kalkulierbar. Deshalb sollten Sie auf jeden Fall eine Betriebshaftpflichtversicherung erwägen.

Betriebs-Inhaltsversicherung

Ihre Betriebseinrichtung und alle Warenvorräte können Sie gegen Feuer, Sturm und Hagel, Einbruchdiebstahl, Leitungswasser und auch gegen Elementarschäden wie Erdbeben, Erdrutsch oder Überschwemmungen versichern. Existenzbedrohende Schäden können so vermieden werden. Die Betriebs-Inhaltsversicherung macht natürlich nur dann Sinn, wenn Sie ein Ladengeschäft besitzen oder ein Warenlager unterhalten.

Elektronische Anlagen

Elektronische Anlagen (Computer, Server, Telefonanlage, Kopierer, Büromaschinen, etc.) können Sie mit einer „All-Risk-Deckung“ versichern. Diese Versicherung würde auch bei Schäden durch Fehlbedienung leisten. Sie ist in vielen Fällen notwendig, abhängig vom Preis der Anlage(n).

Betriebsunterbrechung

Wenn der Laden, die Betriebsstätte oder das Lager abbrennt, ist der Inhalt und der Warenwert zwar durch die Betriebs-Inhaltsversicherung und die Elektronikversicherung abgesichert, aber möglicherweise kann der Betrieb erst nach Wochen oder Monaten wieder arbeiten. Auch kann es sein, dass eine durch den Brand zerstörte Maschine eine lange Lieferzeit hat, oder das Gebäude ist so in Mitleidenschaft gezogen, dass es erst aufwendig saniert werden muss.

Die Betriebsunterbrechungs- Versicherung bezahlt für die Zeit des Ausfalls (normalerweise maximal bis zu einem Jahr) die vorher vereinbarte Leistung, die in etwa dem Umsatz entsprechen sollte. Diese Versicherung ist auch gegen die Risiken Leitungswasser, Sturm/Hagel, Einbruchdiebstahl/Vandalismus und Elementarschäden möglich.

Firmen-Rechtsschutz

Eine Firmen-Rechtsschutzversicherung ist vor allem dann interessant, wenn Sie Mitarbeiter beschäftigen. Auseinandersetzungen vor dem Arbeitsgericht sind dann gar nicht so selten. In der ersten Instanz zahlt jede der beiden Parteien Ihren Anteil der Anwalts- und Gerichtskosten – unabhängig davon, wer gewinnt. Auch bei Streitigkeiten über gemietete Geschäftsräume kann ein Firmen-Rechtsschutz hilfreich sein.

Versicherungen für PRIVATE Risiken :

Berufsunfähigkeit

Mit dem Schritt in die Selbständigkeit zahlen die meisten nicht mehr in die gesetzliche Rentenversicherung ein, so dass auch für den Fall der Berufsunfähigkeit keine Absicherung mehr besteht. Und wer vor dem 01. Januar 1984 nicht mind. 60 Beitragsmonate lückenlos nachweisen kann, hat als Selbständiger oder Freiberufler ohnehin keine Leistungen aus der gesetzlichen Berufsunfähigkeitsrente zu erwarten.

Selbständige oder Freiberufler sollten unbedingt mit einer privaten Berufsunfähigkeitsrente vorsorgen. Denn selbst ein teilweiser Verlust der Arbeitskraft kann den Finanzgau bedeuten.

Bei der Berufsunfähigkeitsversicherung sind in erster Linie die Versicherungsbedingungen entscheidend. Hier sollten Sie nicht zu sehr auf den Euro achten, da sich die Bedingungen der einzelnen Gesellschaften wirklich gravierend unterscheiden.

Unfallversicherung

Bleibende Schäden nach einem schweren Unfall bedeuten oft hohe Kosten, z.B. für den behindertengerechten Umbau der Wohnung oder des Autos.

Die gesetzliche Unfallversicherung leistet jedoch nur dann, wenn es sich um einen Arbeitsunfall handelt, doch die meisten Unfälle geschehen in der Freizeit. Da viele Selbständige nicht Mitglied in einer Berufsgenossenschaft sind, haben sie auch keinen Anspruch auf Leistungen aus der gesetzlichen Unfallversicherung. Eine private Unfallversicherung ist deshalb zu empfehlen. Bei günstigen Anbietern ist diese auch sehr preiswert zu bekommen.

Krankenversicherung

Klar, dass keiner voraussehen kann, ob er mal krank wird und welche Kosten das verursacht. Weil die Krankheitskosten bis in die Millionen gehen können, ist eine Krankenversicherung ein absolutes Muss.

Lange Zeit wurde unser gesetzliches Krankenversicherungssystem weltweit als vorbildlich betrachtet. Doch mit jeder Gesundheitsreform wurden die Leistungen reduziert oder sogar komplett gestrichen. Für Existenzgründer kann eine private Krankenversicherung die günstigere und bessere Lösung sein. Wir halten für Sie einen umfangreichen PKV-Vergleich bereit.

Krankentagegeld

Wer vorübergehend nicht arbeiten kann, hat in der Regel mit Einkommenseinbußen zu rechnen. Wenn Sie in einer gesetzlichen Krankenkasse versichert sind, können Sie den Verdienstausfall über eine private Tagegeldversicherung absichern. Das ist vor allem für „Einzelkämpfer” wichtig, welche keinen Geschäftspartner im Rücken haben, der bei einer Krankheit weiterhin für die notwendigen Umsätze sorgen kann.

Für den Beginn der Tagegeldzahlung gibt es verschiedene Varianten: z.B. Zahlung ab dem dritten oder siebten Krankheitstag; ab der dritten, vierten oder sechsten Woche; oder sogar noch viel später. Ab welchem Zeitpunkt Sie das Krankentagegeld vereinbaren sollten, hängt allein davon ab, wie lange Sie sich ohne Einkommen finanziell „über Wasser halten” können.

Je früher die private Tagegeldversicherung greifen soll, desto teurer ist diese Absicherung. So kostet ein Tagegeld, welches bereits ab dem 3. oder 7. Tag der Arbeitsunfähigkeit beginnen soll, oftmals mehr als die Krankenversicherung selbst. Um die Kosten für das Tagegeld zu reduzieren können Sie das Tagegeld auch staffeln. Beispiel: anstatt 80 EUR ab dem 29. Tag können Sie für diese Karenzzeit ein Tagegeld von nur 40 EUR vereinbaren – und die restlichen 40 EUR erst ab dem 92. Tag beginnen lassen.

Tagegeld im Krankenhaus

Diese Notwendigkeit zu beurteilen, ist ein zweischneidiges Schwert.

Denn Krankenhausaufenthalte geschehen recht selten und wenn, dann dauern sie oft nur wenige Tage. Subjektiv betrachtet ist ein Krankenhaus-Tagegeld also eher unnötig. Als Selbständige(r) aber haben Sie nicht das Privileg, eine Gehaltsfortzahlung von einem Arbeitgeber zu bekommen, so wie es Angestellte zumindest für die ersten 6 Wochen genießen würden.

Ein Krankenhaus-Tagegeld ist deshalb immer dann sinnvoll, wenn Sie nur geringe oder gar keine regelmäßigen Einnahmen haben und auch nicht über die erforderlichen Geldreserven verfügen, um bei einem längeren Krankenhausaufenthalt die laufenden Kosten für Miete oder Hypothek, Grundkosten, Versicherungen und sonstigen Belastungen tragen zu können.

Private Haftpflicht

Wer anderen einen Schaden zufügt, haftet dafür in unbegrenzter Höhe.

Oft ist es nur die Brille, auf die man getreten ist oder der Rotweinfleck, der das Sofa eines Bekannten ruiniert hat. Solche Ersatzansprüche können eventuell weh tun, gefährden aber wohl kaum die finanzielle Existenz. Sind jedoch Personenschäden mit im Spiel, können die Regressansprüche schnell in die Hunderttausende oder sogar in Millionenhöhe gehen. Eine Haftpflichtversicherung ist deshalb ein absolutes Muss und kostet bei den günstigen Anbietern auch nicht viel.

Altersvorsorge

Als Existenzgründer hat man garantiert weder Zeit, noch Lust, an die Rente zu denken.

Mit dem Beginn der Selbständigkeit endet auch die Pflicht, weiterhin Mitglied in der gesetzlichen Rentenversicherung zu sein (außer vielleicht als Handwerksmeister oder Künstler). Die meisten Selbständigen und Freiberufler treten mit Existenzgründung aus der gesetzlichen Rentenversicherung aus. Der Austritt erfolgt automatisch dann, wenn Sie künftig keine Beiträge mehr einzahlen. Die bis dato eingezahlten Beiträge gehen Ihnen übrigens nicht verloren, sondern werden später – entsprechend der erreichten Entgeltpunkte – mit einer Rente ausgezahlt. Die zu erwartenden Rentenansprüche können Sie direkt bei Ihrem ehemaligen Rententräger unter www.deutsche-rentenversicherung-bund.de anfordern.

Früher oder später aber sollten Sie sich schon mit dem Thema private Altersversorgung beschäftigen. Denn je früher Sie damit starten, umso höher wird die spätere Rente ausfallen (Zins / Zinseszinseffekt). Mehr Informationen dazu erhalten Sie gerne in einem persönlichen Gespräch von uns.

Risiko-Lebensversicherung

Wenn Sie Familie haben und der Hauptverdiener sind – oder wenn andere, Ihnen nahe stehende Menschen wirtschaftlich von Ihrem Einkommen abhängig sind, sollten Sie eine Risiko-Lebensversicherung in Betracht ziehen. Denn bedenken Sie: Wenn Sie nicht mehr Mitglied in der gesetzlichen Rentenversicherung sind, würden weder Ihre Frau, noch Ihre Kinder eine Hinterbliebenenrente erhalten.

Bei einer günstigen Versicherungsgesellschaft kostet solch eine Versicherung zudem auch nicht viel.

Fragen Sie uns einfach nach Ihrer günstigen Risiko-Lebensversicherung. Wir senden Ihnen einen Komplettvergleich dann per e-Mail zu.

Hausratversicherung

Hausrat ist – vereinfacht gesagt – alles, was Sie bei einem Umzug mitnehmen könnten.

All solche Sachen (Kleidung, Möbel, Teppiche, Küche, Elektrogeräte, Wandgemälde und andere Kunst, Schmuck, Bargeld, Werkzeuge und anderes) können Sie gegen Feuer, Einbruchdiebstahl, Vandalismus, Leitungswasser, Sturm und Hagel versichern. Auch Elementarschäden wie Erdbeben, Erdrutsch oder Überschwemmungen lassen sich mit einbinden – oder sind sogar automatisch mitversichert.

Privat-Rechtsschutz

Für Selbständige ein ganz anderes Thema. Siehe oben, unter Firmen-Rechtsschutz.

Verkehrs-Rechtsschutz

Selbständig heißt ”selbst” und ”ständig”. Dazu gehört auch eine stetige Mobilität.

Für Existenzgründer ist der Führerschein existentiell wichtig – es sei denn, man kann sich einen Chauffeur leisten.

Bei Verkehrsunfällen oder wenn Führerscheinentzug droht, geht ohne Anwalt oft gar nichts. Hier kann eine Verkehrs-Rechtsschutzversicherung sinnvoll sein. Für Selbständige gibt es übrigens spezielle Tarife, welche den Rechtsschutz im beruflichen und gleichzeitig im privaten Bereich absichern.

Hinweis:
Beachten Sie bitte, dass die Bewertungen immer nur unsere eigene Meinung widerspiegeln. Eine Haftung dafür kann allein deshalb nicht übernommen werden, weil im Einzelfall Abweichungen möglich sind. Zur Klärung Ihres individuellen Bedarfs können Sie jederzeit gerne einen Termin mit uns vereinbaren!

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